Trance
(lat. transire = „überschreiten“) ist ein Zustand intensiver Bewusstseinserweiterung. Trancezustände können spontan auftreten, bewusst herbeigeführt oder durch äußere Einflüsse ausgelöst werden – mit sowohl positiven als auch negativen Reaktionen. In der Medizin wird hypnotische Trance zur Behandlung von Ängsten, Traumata oder Schmerzen eingesetzt; auch Psychedelika können für Heilungsprozesse genutzt werden. Schamanische und religiöse Praktiken führen oft zu tiefen spirituellen Wahrnehmungen und Offenbarungen. In der östlichen Mystik ist der Trancelauf ein bekanntes Phänomen. Des Weiteren spielt Trance auch in der Kunstszene eine Rolle, um die Inspiration zu verstärken. Während Trance oft ein passiver Zustand ist, in dem man sich von äußeren Einflüssen leiten lässt, stellt Meditation einen aktiven Prozess der Selbstbeobachtung dar.