ZEN
ist eine sehr alte japanische Meditationsform, die ihren Ursprung im Mahayana-Buddhismus hat. Der Ansatz des Zen beruht darauf, dass alles so ist, wie es sein soll – nichts fehlt. Vergangenheit und Zukunft existieren nicht; nur der Augenblick ist die einzige Wirklichkeit. Zen ist weder eine Religion noch eine Philosophie oder Lehre. Es trennt nicht zwischen Methode und Ziel, Mittel und Zweck. Im Zen ist der Weg das Ziel. Die Zen-Praxis fördert nicht nur gedankliche Klarheit und Achtsamkeit, sondern ist auch ein unmittelbarer Erfahrungsprozess für mehr Gesundheit und Herzensweisheit. Im Zen liegt der Schlüssel zu selbstbestimmtem Handeln und zur Förderung zwischenmenschlicher Ethik zum Wohle aller. Die Meditationsübungen werden im Sitzen (Zazen) und im Gehen (Kinhin) ausgeführt.