Zarathustra

war ein persischer Prophet und rebellischer Mystiker, der zur Zeit Buddhas lebte. Er erkannte das spirituelle und göttliche Potenzial des Menschen und forderte ihn auf, aus seiner Begrenztheit und Unbewusstheit herauszutreten. Für Zarathustra zählen Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und Wohltätigkeit zu den wichtigsten Tugenden des Menschen. Durch Friedrich Nietzsches Werk  Also sprach Zarathustra wurde er in der westlichen Kultur berühmt. Nietzsches „Übermensch“ ist übrigens kein Ausdruck für einen egoistischen, autoritären Machtmenschen, wie es oft missverstanden wird, sondern bezeichnet jemanden, der sich selbst transzendiert und von Liebe und Mitgefühl erfüllt ist. Nietzsches Aussage „Gott ist tot“ steht für den Tod eines alten, autoritären Gottes, der die Freiheit des Menschen beschränkt. Gottes Tod ist somit eine Grundvoraussetzung dafür, dass der Mensch sich seiner eigenen Göttlichkeit bewusst werden kann.