Johannes
der Evangelist, einer der zwölf Apostel Jesu, wurde laut Überlieferung im Jahr 95 n. Chr. vom römischen Kaiser Domitian auf die griechische Gefangeneninsel Patmos in der Ost-Ägäis verbannt. Domitian (81–96 n. Chr.), ein grausamer Autokrat, wurde am 18. September 96 in seinem Palast in Rom ermordet. Auf Patmos schrieb Johannes seine Offenbarungsgeschichte, das letzte Buch des Neuen Testaments. Es beginnt mit den Worten: „Ich, Johannes, euer Bruder und Gefährte in der Bedrängnis, …ich bin auf die Insel Patmos gekommen…“ Seine visionären Texte wurden ihm wahrscheinlich aus dem Morphischen Feld (Akasha-Chronik) gechannelt und enthalten sowohl prophetische Aussagen über das kommende apokalyptische Zeitalter („Jüngstes Gericht“) als auch hoffnungsvolle Botschaften hinsichtlich einer dauerhaft friedlichen Entwicklung der gesamten Menschheit.