Sterbefasten
ist eine höchst persönliche Entscheidung, freiwillig auf jegliche Nahrung und Flüssigkeit zu verzichten, um zu sterben bzw. seinen Körper zu verlassen, wie die Buddhisten sagen. Die Gründe sind meist krankheitsbedingt, doch auch ein völlig gesunder alter Mensch kann diese Entscheidung treffen, wenn er zur Überzeugung gelangt ist, dass seine irdische Aufgabe gemäß seines Seelenplans erfüllt ist. Dies sollte eigentlich ein natürlicher Prozess sein. Der Abschied sollte in einem privaten und positiven Umfeld in Begleitung vertrauenswürdiger Personen erfolgen. Der Fastende sollte diese Art des Sterbeprozesses in einem schriftlichen Dokument als letztwillige Verfügung notariell beglaubigen lassen, damit die Begleitpersonen rechtlich auf der sicheren Seite sind. Das Sterbefasten bedarf keiner Beratung durch „Fachkräfte“.
▸ Christiane zur Nieden: „Sterbefasten. Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit