Tierschicksal

Indigene Völker vermitteln Kindern sehr früh ein tiefes Bewusstsein für die Natur und die Tiere. Sie betrachten Tiere nicht als wirtschaftliche Ressourcen, sondern als göttlich-beseelte Mitgeschöpfe. Tierhaltung, Jagd und Fischfang folgen strengen Regeln, die das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur bewahren sollen. Bei der Nutzung eines Tieres bemühen sich viele indigene Gemeinschaften, das Tier vollständig zu verwerten. Es ist bei ihnen üblich, Dankbarkeit auszudrücken, wenn ein Tier verzehrt wird. Der meditative Mensch, der sich seiner Herkunft und seiner früheren animalischen Lebensformen bewusst ist, begegnet allen Lebewesen - ob Tier oder Pflanze - mit Liebe und Hochachtung. Er respektiert die Freiheit dieser Geschöpfe und lässt ihnen ihren Lebensraum.