Casino-Kapitalismus

1971 wurde durch die Nixon-Regierung die Konvertibilität des Dollars in Gold beendet ("Nixon-Schock"). Diese Entscheidung markierte das Ende eines stabilen Währungssystems (Bretton-Woods-System) und den Übergang zu einem System flexibler Wechselkurse. In der Folge entwickelte sich ein spekulativer Casino-Kapitalismus, der die Gewinne Finanzeliten sprunghaft ansteigen ließ. Große Finanzakteure wie Hedgefonds und Investmentbanken gewannen zunehmend an Einfluss und konnten ganze Märkte manipulieren. Da die Finanzmärkte schneller wuchsen als die Realwirtschaft, erhöhte sich das Risiko finanzieller Instabilität, wie es die Asienkrise (1997), Dotcom-Blase (2000) und Finanzkrise (2008) gezeigt haben. Die Folge: Massenarbeitslosigkeit und wirtschaftliche Rezession.