Zeloten
(griech. „Eiferer“) waren eine jüdische Widerstandsgruppe im 1. Jahrhundert n. Chr. im Kampf gegen die römische Besatzung in Palästina. Sie setzten sich gewaltsam für die Unabhängigkeit der Provinz Judäa ein und lehnten jede Form der Zusammenarbeit mit den Römern ab. Sie waren bekannt für ihre gewalttätigen Aktionen gegen römische Amtsträger und Kollaborateure. Die Radikalsten unter ihnen verübten Attentate mit Dolchen, die sie unter ihren Gewändern versteckten. Die Zeloten spielten eine entscheidende Rolle im jüdischen Aufstand, der schließlich zur Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. führte. Zu einer ihrer bekanntesten Aktionen zählt die Verteidigung der Festung Masada, wo sie lieber Selbstmord begingen, als sich den Römern zu ergeben.