Jesus

von Nazareth war weder ein „Sohn Gottes“ noch ein Christus, ein gesalbter Messias. Er war kein „Heiliger“ und auch nicht frei von Unwissenheit und Unbewusstheit („Sünde“). Weder wurde er von einer Jungfrau geboren, noch konnte er übers Wasser laufen. Jesus war ein Philanthrop, Anthroposoph und Geistheiler – ein völlig normaler Mensch voller Lebensfreude und Nächstenliebe, und keineswegs die düstere und leidende Gestalt, die das Christentums zum Ausdruck bringt. Viele medial veranlagte Menschen sind der festen Überzeugung, das Jesus nicht am Kreuz gestorben ist. Die Kreuzigung kann auch als Tod des alten Egos verstanden werden, dem eine Wiedergeburt eines erleuchteten Bewusstsein folgt – ein Prozess innerer Reifung und Transformation eines jeden Menschen. 

> Daniel Meurois: „Jesus – Die unbekannten ersten dreißig Jahre“