Weihnachten

ist ein heidnisches Fest, das von antiken, orientalischen und christlich-religiösen Bräuchen überlagert wurde. Es ist das Fest der Wiedergeburt der Sonne, der Raunächte und des Jahreswechsels. Weihnachten ist schon lange kein Fest der Gemeinschaft, Besinnlichkeit und Dankbarkeit mehr, sondern überwiegend ein Fest der materiellen Befriedigung – ein Tanz um das goldene Kalb. Gedanken an die massiven Umweltbelastungen in Form von Gütertransport, Verpackungsmüll und Energieverschwendung werden in dieser „heiligen Zeit“ vollkommen ausgeblendet. Allein die Vernichtung von Millionen Tannenbäumen ist mehr als unchristlich. Der Kontrast zwischen Festtagsfreude und sozialer Kälte sowie Ungleichheit wird zur Advents- und Weihnachtszeit besonders deutlich. In vielen Familien rückt die religiöse Bedeutung des Festes fast vollständig in den Hintergrund.