Fasten
ist eine der ältesten Heilmethoden in der Geschichte der Menschheit. Fasten ist nicht hungern. Hunger ist das Erwartungsgefühl nach Nahrung, mit der Folge von Speichelbildung und Aktivierung der Verdauungssäfte. Wird diese Erwartung nicht erfüllt, reagiert der Körper mit Schwäche und Unwohlsein. Der Fastende hingegen spürt keinen Hunger, weil sein Körper wenig Energie verbraucht und längere Zeit von seinen Energiedepots leben kann. Entscheidend beim Fasten ist die mentale Zielsetzung. Die sollte Heilung des Organismus sein und nicht vorrangig die Reduzierung des Körpergewichtes. Diäten funktionieren deshalb nicht, weil nach Beendigung der Diät die Essgewohnheiten – was Menge und Qualität betrifft – unverändert bleiben. Das religiöse „Fasten“ hat übrigens nichts mit Heilfasten zu tun.